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Auf dem Treffen des Rats der Sozialistischen Internationalen (SI) am, 1. und 2. Juli 2016 in Genf wurde eine Erklärung zur palästinensischen Frage verabschiedet. Darin anerkennt die SI auch die Rolle der BDS-Bewegung im Kampf gegen die israelische Besatzung und die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung:

"Die SI anerkennt das Recht der gewaltfreien BDS-Bewegung, die israelische Besatzung unter Druck zu setzen."

Erklärung zur palästinensischen Frage

Der Rat der Sozialistischen Internationalen diskutierte während des Treffens am Sitz der Vereinten Nationen in Genf vom 1. – 2. Juli 2016 über Themen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und führte sich Chancen für einen Frieden im Nahen Osten vor Augen.

Wir erinnern an frühere Deklarationen der SI, insbesondere an jene der Treffen in New York im Juni 2010 sowie in Istanbul im November 2013, im Dezember 2014 und im Juli 2015.

Wir bestätigen nochmals das Recht der palästinensischen Bevölkerung auf Selbstbestimmung, inklusive ihres Rechts auf einen eigenen und unabhängigen palästinensischen Staat innerhalb der Grenzen von 1967 und mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Wir bekräftigen im Einklang mit dem Völkerrecht unser Engagement für ein vollständiges Ende der israelischen Besatzung des palästinensischen Staates, die seit 1967 besteht, sowie für eine Zwei-Staaten-Lösung mit zwei souveränen und demokratischen Staaten für alle Bürger_innnen und als gerechte Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge nach der UNO-Resolution 194.

Weiterlesen: Sozialistische Internationale anerkennt Rolle von BDS

Wirtschaftsbeziehungen SchweizIsrael und völkerrechtliche Kohärenz
Grundlagen und Impulse für rechtsbasiertes Handeln

Eine Studie im Auftrag des Forums für Menschenrechte in Israel/Palästina, verfasst von Birgit Althaler unter Mitarbeit von Ingrid Gassner-Jaradat

>>> vollständiger Bericht

Herausgegeben vom Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina
c/o cfd Christlicher Friedensdienst Postfach 5761 3001 Bern

Februar 2015

KOFF NL 140Die Schweizer Akteure im Nahostkonflikt

swisspeace | HEKS | Christlicher Friedendienst cfd | medico international schweiz |
Mission 21 | Frauen für den Frieden Schweiz | Peace Watch Switzerland / EAPPI - Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel |
Forum für Menschenrechte in Israel und Palästina

Adva Center

48 Years of Military Occupation of the Palestinian Territories:

Israel’s Self-Imposed Socio-Economic Burden

June 4, 2015|By: Shlomo Swirski, Yaron Hoffmann-Dishon         >> download full report

(p21) An International BDS Movement - 2

Israel officials tend to downplay the risks of the BDS movement. The most notable statement made thus far by an
Israeli politician about the possible negative ramifications was by former Finance Minister Yair Lapid, in January
2014. His statement was made during a special discussion convened by Prime Minister Benjamin Netanyahu,
following warnings sounded by the Ministry of Foreign Affairs and the National Security Council concerning the
dangers of an ongoing boycott campaign. The Minister of Finance stated:

Weiterlesen: The Burden of the Israeli-Palestinian Conflict 2015

Das israelische Parlament hat am 30. Juli 2015 ein Gesetz beschlossen, das erlaubt, Hungerstreikende gegen ihren Willen künstlich zu ernähren. Die UNO - und nicht nur sie - sagt: Damit sanktioniert Israel Folter!

UN LOGOUN Joint Statement on new Israeli law on force-feeding of detainees - 8 August 2015

The Israeli Medical Association has said that force-feeding is tantamount to torture.[1] United Nations human rights experts[2] have called it a violation of internationally-protected human rights. The United Nations Special Rapporteur on torture and other cruel, inhuman or degrading treatment or punishment, Juan E. Méndez, has called “feeding induced by threats, coercion, force or use of physical restraints of individuals, who have opted for the extreme recourse of a hunger strike to protest against their detention … tantamount to cruel, inhuman and degrading treatment, even if intended for their benefit.”  The UN Special Rapporteur on the right to health, Dainius Pûras, has observed that “(u)nder no circumstance will force-feeding of prisoners and detainees on hunger strike comply with human rights standards. Informed consent is an integral part in the realization of the right to health.”[3]             >>> vollständiger Text (pdf, en)