Israels WaffenarsenalTagesanzeiger, 18. Sept. 2013
Von Josef Federman, AP. Aktualisiert am 18.09.2013

Israel hüllt sich bezüglich seines Kampfstoffarsenals in Schweigen. Doch die Debatte um Syrien rückt dieses Geheimnis in den Fokus: Der Druck für eine Offenlegung steigt.

Der zwischen den USA und Russland vereinbarte Rahmenplan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen lenkt die Aufmerksamkeit auf eine andere Frage – das vermutete Kampfstoff-Arsenal Israels. ....   >> vollständiger Bericht

zerstoerte Moschee in YattaNZZ, 23. Juli 2013

Monika Bolliger, al-Mufakara

Die Fahrt zum palästinensischen Dorf al-Mufakara durch das Wüstengebiet südlich von Hebron führt an gut erschlossenen und ausgeschilderten jüdischen Siedlungen vorbei. Die Zufahrtsstrasse zu al-Mufakara ist dagegen holprig und nicht geteert. Das Dorf selbst besteht aus nicht mehr als ein paar Hütten und Zelten sowie Überresten zerstörter Gebäude. Eines davon war eine Moschee. Vielleicht wird bald das ganze Dorf geräumt und zerstört. Al-Mufakara liegt im sogenannten C-Gebiet, das sind jene 60 Prozent Cisjordaniens, die unter voller israelischer Kontrolle stehen. Es handelt sich um die einzige zusammenhängende Landfläche in Cisjordanien. Der Grossteil der Land- und Wasserressourcen befindet sich im C-Gebiet.  >> vollständiger Bericht

Das Bundesgericht hat entschieden:

Die Bundesbahnen haben den Aushang eines israelkritischen Plakats im Zürcher Hauptbahnhof zu Unrecht unterbunden. Jetzt werden die Reglemente angepasst.

Israelkritisches Plakat darf im HB hängen

siehe auch Tagesanzeiger 14.7.2012 (pdf) 
aktu249 Plakat 61Jahre HBZch Maerz09-400

Avrum BurgNZZ, 14. Juni 2012

Gastkommentar von Avraham Burg, früherer Sprecher der Knesset

In der Dunkelheit, die den Friedensprozess im Nahen Osten umgibt, können wir nun einen Lichtschimmer sehen. Am 14. Mai haben die Aussenminister der Europäischen Union Israels Siedlungsexpansion und den Import von Produkten aus dem palästinensischen Westjordanland scharf kritisiert.

Vier Tage später kündigte Dänemark Massnahmen an, um in Übereinstimmung mit dem europäischen Konsumentenschutz Produkte aus Siedlungen nicht mehr mit «made in Israel» zu deklarieren. Und vor einiger Zeit hat die Schweizer Einzelhandelskette Migros erklärt, dass sie die gleiche Deklarierung anwenden werde, weil die Siedlungen ausserhalb der international anerkannten Grenzen Israels lägen. 
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