Die Pittaria und der Verein Gerechtigkeit und Frieden in Palästina laden ein zu Brunch und Buchpräsentation:

Sonntag, 23. Juni 2019   Restaurant Pittaria, Falkenplatz 1, 3012 Bern, www.pittaria.ch

10:00 Arabischer Brunch, 11:30 Buchpräsentation       >>> FLYER <<<
 

Das ländliche Erbe PalästinasAtlas of Palestinian Rural Heritage

Erzählungen, Musik und Bilder von und mit 

Ishaq al-Hroub und Youssef Katalo

Ishaq al-Hroub

Ishaq, geboren 1941 im südwestlichen Palästina (Deir Samit), ist ein lebendes Gedächtnis seiner Kultur. Sein Vater war ein Kunstreiter, Schlichter und Richter, seine Mutter eine Hochzeitssängerin, seine Tante im Haus eine vielseitig begabte Handwerkerin. So hat er von Grund auf kennengelernt, worüber Ethnologen nur schreiben. Er ist auch einer der letzten, der den typischen arabischen Bänkelsang zur Rababa, einem einfachen Saiteninstrument, noch kennt.

Die Nakba (Katastrophe) von 1948 hat ihn zum Bewahrer gemacht.
Seine Sammlung, eine der bedeutendsten in Palästina, kann heute im Schloss Murad in el-Khadr besichtigt werden. 2015 erschien sein «Atlas of Palestinian Rural Heritage», eine einzigartige Dokumentation des kulturellen Erbes des ländlichen Palästina. Das Projekt wurde unterstützt von der DEZA und der GSP und begleitet von Thomas Staubli von der Uni Fribourg.

Youssef Katalo

Youssef, geboren 1965, ist ein in Hebron beheimateter Maler aus dem Volk und für das Volk malend. Seine Bilder widerspiegeln in leicht verständlicher Sprache, was die Menschen im Alltag und in den Herzen bewegt.

Eintrittspreise

Fr. 30.00 | Fr. 25.00 für AHV / Stud.

(inklusive musikalischer Einlage und Arabischem Brunch mit Limonade, Pfefferminztee, Gewürztee)

 

Alle Veranstaltungen zu Palästina / Israel, die uns gemeldet werden,

sind nun hier zusammengestellt:

www.nakba-2018.ch/veranstaltungen

Stellungnahme der GSP

„Nationalstaat des Jüdischen Volkes“

Das israelische Parlament hat am 19. Juli 2018 ein neues Grundgesetz verabschiedet, das Israel als „Nationalstaat des Jüdischen Volkes“ definiert. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass die Knesset sogenannte Grundgesetze erlässt, denen Verfassungsrang zugeschrieben wird. Sie entsprechen jedoch nicht den international üblichen Kriterien, welche als Anforderungen an eine Verfassung gestellt werden. So garantieren die Grundgesetze keine Rechtsgleichheit – das Kernelement einer demokratischen Verfassung. Zudem sollte in verfassungsgebenden Prozessen ein Konsens mit den Vertretern aller betroffenen ethnischen und nationalen Gruppen gesucht werden. Im Fall Israel trifft dies eindeutig nicht zu. Eine einfache parlamentarische Mehrheit beschliesst ein Grundgesetz, ohne Rücksicht auf Minderheiten, insbesondere die arabischen Staatsbürger.

Weiterlesen: Israel zementiert die Apartheid