Arnold Hottinger, 14.10.2017 im  Journal21.ch
Arnold Hottinger Journal21Nach jahrelanger Blockade bewegt sich etwas im innerpalästinensischen Konflikt. Ägypten fördert die Versöhnung im eigenen Interesse.

Im Jahr 2014 kamen die Palästinensische Autorität (PNA) unter Mahmud Abbas in Ramallah und die Hamas-Regierung in Ghaza unter Vermittlung durch Ägypten überein, sich zu versöhnen und eine einzige palästinensische Regierung zu bilden. Es geschah aber nichts. Hamas blieb in Ghaza und die PLO in Ramallah an der Macht. Nun kommt es, wiederum durch ägyptische Vermittlung, zu einer neuen Versöhnungserklärung zwischen Ghaza und Ramallah. Wird sie auch diesmal nicht Wirklichkeit werden?

HIER geht es zum vollständigen Artikel    --- Herzlichen Dank, Herr Hottinger!

Nickolay MladenovThe United Nations considers all settlement activities to be illegal under international law and an impediment to peace. Resolution 2334 states that the international community will not recognize any changes to the 4 June 1967 lines, including with regard to Jerusalem, other than those agreed to by the parties themselves through negotiations.

Das ist die offizielle Haltung des UN-Sicherheitsrates, der die Resolution 2334 vom 23. Dez. 2016 mit allen 14 Stimmen angenommen hatte - inkl. der USA (noch unter Präs. Obama).

und das ist auch die offizielle Position der Schweiz, auch wenn Imark & Co. dies nicht wahrhaben wollen.

Der dritte Bericht von Nickolay Mladenov, zur - Nicht - Umsetzung der Resolution 2334 lässt kaum Interpretationen zu: Israel missachtet die UNO einmal mehr - und muss offensichtlich keinen Preis dafür zahlen...

Hier ist der vollständige Bericht von Nickolay Mladenov.

11. August 2017

Shlomo SandWarum ich kein Zionist sein kann:

offener Brief an Emmanuel Macron

von Shlomo Sand

Als ich begann, Ihre Rede anlässlich der Vel-d’Hiv-Massenverhaftung zu lesen, war ich Ihnen dankbar. Angesichts der langen Tradition politischer Führer von Links und Rechts in Vergangenheit und Gegenwart, die Frankreichs Beteiligung und Verantwortlichkeit für die Deportation jüdischstämmiger Menschen in die Todeslager leugnen, war ich dankbar, dass Sie stattdessen eine klare Position bezogen, ohne Doppeldeutigkeit: Ja, Frankreich ist für die Deportation verantwortlich, ja, es gab Antisemitismus in Frankreich vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Ja, wir müssen alle Formen des Rassismus‘ bekämpfen. Ich sah diese Positionen in der Kontinuität Ihrer mutigen Aussage in Algerien, als Sie sagten, dass Kolonialismus ein Verbrechen gegen die Menschheit darstelle.

Weiterlesen: Shlomo Sand - offener Brief an Präsident Macron

Sam BahourSam Bahour

is eager to open up the discussion concerning the Israeli- Palestinian conflict. But is there anyone to engage in the conversation? And why do some members of the younger Palestinian generation prefer talking of civil rights rather than statehood?

"We have 138 countries that said yes to Palestine, nine that said no, of them, the only two important ones are Israel and the US. We are close to statehood. If we fail, we will not disappear or vanish. We will convert our struggle into a civil rights movement. If we do that, the game is over.”

>> read full article                      >> Sam Bahours Blog

>> „Besatzung hat unser Land zerfetzt“  Interview Taz.de (2.6.17)

1964 in Ohio geboren, kam Sam Bahour mit seiner Familie Mitte der 90er Jahre zurück in die palästinensischen Gebiete. Heute ist er Direktor der Arabisch-Islamischen Bank und Autor wirtschaftlicher und politischer Analysen. Bahour ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Ramallah.  

Comet ME Juli2017von Schweizer

Projektpartner

Comet-ME

Bericht Haaretz

Medien-Mitteilung und

Protestbrief an die israelische Botschaft in Bern